Der Flughafen Leipzig/Halle ist einer der ältesten deutschen Verkehrsflughäfen. Er begeht in diesem Jahr sein 78-jähriges Jubiläum. Wechselvoll wie die deutsche Geschichte vollzog sich auch die Entwicklung des Flughafens. Bis zu Beginn des 2. Weltkrieges rangierte der 1927 gegründete Airport unter den größten deutschen Verkehrsflughäfen. Bereits im Sommer 1927 kreuzten hier 14 Fluglinien, täglich wurden 42 Starts und Landungen registriert. Im Jahr 1944 zerstörten Bomben wesentliche Teile des Flughafens. Erst 1963 konnte der Flugbetrieb, zunächst nur zu den Leipziger Messen, wieder aufgenommen werden. Ein moderater regelmäßiger Flugverkehr begann 1972.
Der Flughafen Leipzig/Halle rüstet sich für die Anforderungen des neuen Jahrtausends. Während viele europäische Flughäfen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, schafft der im Herzen Mitteldeutschlands gelegene Airport mit einem umfangreichen Ausbauprogramm Perspektiven, die langfristig Planungssicherheit und Wachstums-möglichkeiten garantieren.